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	Kommentare zu: Vom Naturwesen zum Machtmenschen	</title>
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		<title>
		Von: Joachim Göbel		</title>
		<link>https://www.mueller-boeling.de/2026/08/08/vom-naturwesen-zum-machtmenschen/#comment-8741</link>

		<dc:creator><![CDATA[Joachim Göbel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 13:56:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ähnliche Gedanken kamen mir bei der Betrachtung des Films „Avatar“. Er projiziert ein  idealisiertes Zusammenleben im Einklang mit der Natur und eine mit Ausnahmen der bösen anderen, harmonisch zusammen lebende, stammesähnliche Gruppe. Solche Gruppen wuchsen über Tausende von Jahre zu komplexen Gesellschaften auf und haben die grundsätzlichen Probleme damit ebenfalls komplexer gemacht. Im Grunde bleiben für mich zwei Aspekte: zum einen gibt es tatsächlich das „Böse“ also Einzelne, die egoistisch oder narzisstisch vielleicht psychopathisch gegen andere handeln. Zum anderen muss die Frage nach den Motiven der Einzelnen gestellt werden. Nietzsche gab mit dem „Willen zur Macht“ eine Antwort, die für mich zu kurz greift. Menschen verfolgen auch altruistische Motive wie Nächstenliebe oder die Sorge um das Wohlergehen des Nachwuchses. 
Früher wie heute muss es Zeit, Raum und Freiheit geben, das Zusammenleben ständig neu auszuhandeln, um einseitige Dominanz ebenso zu verhindern wie Trittbrettfahrer. Aggression entstand und entsteht, wenn die Veränderung durch äußere Einflüsse (Natur, Knappheit, Überfluss) zu schnell oder gar nicht stattfand.
Das globale Netz stellt hier neue Herausforderungen bietet aber auch Chancen, das Zusammenleben auf der Basis von Wissen neu zu ordnen. Die Gratwanderung ist, alle unter den gemeinsamen Kompromiss zu fassen und niemanden aus moralischen Überlegungen abzuwerten oder auszuschließen.
Audiatur et altera pars!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ähnliche Gedanken kamen mir bei der Betrachtung des Films „Avatar“. Er projiziert ein  idealisiertes Zusammenleben im Einklang mit der Natur und eine mit Ausnahmen der bösen anderen, harmonisch zusammen lebende, stammesähnliche Gruppe. Solche Gruppen wuchsen über Tausende von Jahre zu komplexen Gesellschaften auf und haben die grundsätzlichen Probleme damit ebenfalls komplexer gemacht. Im Grunde bleiben für mich zwei Aspekte: zum einen gibt es tatsächlich das „Böse“ also Einzelne, die egoistisch oder narzisstisch vielleicht psychopathisch gegen andere handeln. Zum anderen muss die Frage nach den Motiven der Einzelnen gestellt werden. Nietzsche gab mit dem „Willen zur Macht“ eine Antwort, die für mich zu kurz greift. Menschen verfolgen auch altruistische Motive wie Nächstenliebe oder die Sorge um das Wohlergehen des Nachwuchses.<br />
Früher wie heute muss es Zeit, Raum und Freiheit geben, das Zusammenleben ständig neu auszuhandeln, um einseitige Dominanz ebenso zu verhindern wie Trittbrettfahrer. Aggression entstand und entsteht, wenn die Veränderung durch äußere Einflüsse (Natur, Knappheit, Überfluss) zu schnell oder gar nicht stattfand.<br />
Das globale Netz stellt hier neue Herausforderungen bietet aber auch Chancen, das Zusammenleben auf der Basis von Wissen neu zu ordnen. Die Gratwanderung ist, alle unter den gemeinsamen Kompromiss zu fassen und niemanden aus moralischen Überlegungen abzuwerten oder auszuschließen.<br />
Audiatur et altera pars!</p>
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		<title>
		Von: Bill Dung		</title>
		<link>https://www.mueller-boeling.de/2026/08/08/vom-naturwesen-zum-machtmenschen/#comment-8737</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bill Dung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2026 07:19:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wissen kommt aus der Wissenschaft, Macht bewegt die Politik. In unserer ausdifferenzierten Gesellschaft gibt es kein „über“ oder „unter“ der Teilsysteme mehr (Luhmann). Erfolgreich unter den Bedingungen kapitalistischen Wirtschaftens sind die, die ihr Wissen nutzen, um politisch zu wirken. Dabei geht es schon lange nicht mehr um Wahrheit, wie man am Beispiel von Peter Thiel sehr instruktiv lernen kann:
https://politischeoekonomie.com/dossier-peter-thiel-der-vermittler/
Vermutlich werden SFI-Autoren wie Stanislaw Lem Recht behalten, die die Menschen nur als evolutionäres Durchgangsstadium für den Maschinenpark der Zukunft vorhergesagt haben. Vielleicht bewegt sich die Welt dann - wenn auch nur indirekt- näher an den Idealen von Menschlichkeit weiter, als wir uns heute vorstellen können …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wissen kommt aus der Wissenschaft, Macht bewegt die Politik. In unserer ausdifferenzierten Gesellschaft gibt es kein „über“ oder „unter“ der Teilsysteme mehr (Luhmann). Erfolgreich unter den Bedingungen kapitalistischen Wirtschaftens sind die, die ihr Wissen nutzen, um politisch zu wirken. Dabei geht es schon lange nicht mehr um Wahrheit, wie man am Beispiel von Peter Thiel sehr instruktiv lernen kann:<br />
<a href="https://politischeoekonomie.com/dossier-peter-thiel-der-vermittler/" rel="nofollow ugc">https://politischeoekonomie.com/dossier-peter-thiel-der-vermittler/</a><br />
Vermutlich werden SFI-Autoren wie Stanislaw Lem Recht behalten, die die Menschen nur als evolutionäres Durchgangsstadium für den Maschinenpark der Zukunft vorhergesagt haben. Vielleicht bewegt sich die Welt dann &#8211; wenn auch nur indirekt- näher an den Idealen von Menschlichkeit weiter, als wir uns heute vorstellen können …</p>
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