Professor Dr. Detlef Müller-Böling

Müggelsee 2016

Der 19. Berlin Cup hatte es wieder einmal in sich. Fangen wir mit dem Guten an: Es schien von der ersten bis zur letzten Minute die Sonne, das Thermometer erwärmte sich auf 25 Grad. Problematisch aber, dass nur 9 ½ Segler an den Start gingen. Bernd Zirkelbach startete nur am Sonntag wegen Hochzeit seiner Tochter, so dass wir am Freitag und Samstag nur 9 Starter waren. Das hat es nach meinen Aufzeichnungen das letzte Mal im Jahre 2000 gegeben, als ich am Müggelsee meine erste Regatta im 2.4mR segelte.

Freitag dann bei moderaten Winden zwischen zwei und drei Bf insgesamt vier Wettfahrten, die sich verwirbelt gestalteten, gab es doch Winddreher von 30 Grad und das laufend und nicht wirklich vorhersehbar. Heiko fuhr natürlich dennoch vorne, auch wenn er in der ersten Wettfahrt erst als 5. ankam. Biber segelte ebenfalls sehr konstant dahinter mit einem „Ausrutscher“ als 6. Danach wurde es „durchwachsen“. Ich selbst segelte mit den Plätzen 3, 6, 4, 8 durchschnittlich bis schlecht.

Samstag wehte es dann schon mit vier bis fünf Bf, es baute sich eine Welle auf, die durch eine weitere Regatta mit Dickschiffen (wir mußten eine 3/4 Stunde warten, bis der See wieder frei war) und Motorboote kreuzseemäßig verstärkt wurde. Heiko fuhr alle vier Wettfahrten unbeirrt vorne – nur einmal geschlagen von Ulli. Biber schwächelte an diesem Tag und Jürgen kam gut in Fahrt. Ich kämpfte mehr mit dem Boot und mir als mit den Gegnern und schaffte auch einmal den letzten Platz. Das einzige, das bei mir funktionierte, war die elektrische Pumpe.

Am Sonntag wehte es dann mit bis zu satten sechs Bf (24 Knoten), die Welle wurde gigantisch und weil sie so kurz ist, hatten die Pumpen noch reichlicher zu tun als am Tag vorher. Die Logge zeigte zwischenzeitlich bis zu acht Knoten Fahrt über Grund. Drei Wettfahrten mußten überstanden werden. Heiko war immer vorn, aber auch Biber war wieder auf dem Damm. Ulli kam nicht gut zurecht. Ich selbst hatte andere Segel hochgezogen und den Sitz neu fixiert und fühlte mich deutlich besser als am Vortag. Zweimal Stefan segelten die letzte Wettfahrt nicht mehr mit.

Und sonst?

  • Ein- und Auskranen wie immer perfekt.
  • Essen im Club wie in den Vorjahren zu wenig.
  • Christine hilft immer mehr, weil ich immer platter werde – danke, danke!

Ergebnisliste hier.

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