Professor Dr. Detlef Müller-Böling

CHE-Leitideen

Leitidee war, die Hochschulen von staatlichen Regulierungen, hochschulpolitischen Denkblockaden und innerer Entscheidungsohnmacht zu “entfesseln”. Das ist in vielen Vorträgen und Veröffentlichungen dargestellt, am kompaktesten in der Standardschrift

Entfesselte Hochschule Buchbild

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Zur Philosophie gehörte aber nicht nur, Konzepte zu entwerfen, sondern sie auch mit Partnern in Hochschulen und Landesministerien umzusetzen. Über die Jahre sind eine Vielzahl solcher Pilotprojekte unter meiner Leitung bis 2008 durchgeführt worden.

Detailliertere Ausführungen zum Gesamtansatz sowie Beurteilungen von verschiedensten Seiten finden sich nachfolgend – neueste zuerst:

 

2015

  1. 15. April 2015
    In einem Artikel für das DSWJournal 1 2015 des Deutschen Studentenwerks “analysiert” Christian Füller die Rolle von Stiftungen in der Hochschulpolitik früher und heute und charakterisiert mich als Hochschulreformer, der Admiral und Pirat mit revolutionärem Geist war, und meine Nachfolger als moderate Player ohne Zukunftsperspektive.
    Change – Neue Horizonte: Wie Stiftungen sich in der Bildungspolitik neu positionieren.

 

2008

  1. 06. Juli 2008
    Hans N. Weiler fasst zu meinem Abschied aus dem Berufsleben in DIE ZEIT 15 Jahre CHE zusammen
    Der fröhliche Reformer.

 

  1. 25. Juni 2008
    Torsten Harmsen meint in der Berliner Zeitung, was wir heute an Uni-Reformen hätten, sei zum großen Teil dem Wirken des CHE zu zu schreiben und titelt
    Abschied des Schattenministers.

 

  1. 23. Juni 2008
    Uwe Schlicht nennt mich zum Abschied im Tagesspiegel
    Ein radikaler Reformer.

 

  1. 23. Juni 2008
    Bernd Peters anerkennt in der Westfälischen Rundschau zum Abschied, dass meine Vision von den Hochschulen fast vollständig Wirklichkeit geworden ist
    Wegbereiter der entfesselten Uni.

 

  1. 21. Juni 2008
    Auch Wolf Schmidt findet in der TAZ letztlich einige anerkennende Worte zu meinem Abschied
    Stolzer Schlachter der heiligen Kühe.

 

  1. 21. Juni 2008
    Bernhard Hänel konstatiert in der Westfälischen Rundschau, dass ich die Hochschullandschaft umgekrempelt habe, und titelt
    Der Entfesselungskünstler geht.

 

  1. 16. Juni 2008
    Tanjev Schulz blickt in der Süddeutschen Zeitung angesichts meines Abschieds auf die Rolle des CHE  bei der Hochschulreform zurück
    Entfesselt – Vom Unireformer zum Privatier.

 

2007

 

  1. Vor drei Jahren blickten die Studentenwerke und das Centrum für Hochschulentwicklung gemeinsam in die Zukunft. Das DSW-Journal fragte den CHE-Chef, was sich getan hat
    „Wir befinden uns in einem Veränderungsprozess“, in: DSW-Journal – Magazin des Deutschen Studentenwerks, Heft 3, November 2007, S. 10 – 13.

 

2006

  1. Detlef Müller-Böling
    Nach der Reform ist vor der Reform: Neue Herausforderungen für die entfesselte Hochschule, in: Hans J. Oppelland (Hrsg.): Deutschland und seine Zukunft. Innovation und Veränderung in Bildung, Forschung und Wirtschaft, Festschrift zum 75. Geburtstag von Prof. Dr. Dr. h.c. Norbert Szyperski, Lohmar – Köln 2006, S. 191 – 208.

 

  1. Detlef Müller-Böling und Florian Buch
    Hochschulentwicklung in Zeiten der Entgrenzung – Implikationen aktueller Makrotrends für die Hochschule als Lernort, in: Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE), 1. Jg. 2006, S. 47 – 61.

 

2005

  1. 01. Oktober 2005
    Frank Bußmann fragt sich in der Westfälischen Rundschau, was ich eigentlich mache nach meiner Zeit in Dortmund
    Der Reformator aus der Gütersloher Denkfabrik.

 

2004

  1. 30. April 2004
    Marco Finetti nimmt in der DUZ– Deutsche Universitätszeitung die 10 Jahre des CHE zum Anlass für ein Resumé mit sehr persönlichen Bezügen, wobei ihm mit dem Satz “Detlef Müller-Böling mag kein ‘heimlicher Bildungsminister’ sein, aber mancher Bildungsminister ist mittlerweile ein heimlicher Müller-Böling.” ein schönes Wortspiel gelingt
    Der Rebell in den Mühen der Ebene.

 

  1. 29. April 2004
    Martin Spiewak und Ulrich Schnabel stellen in DIE ZEIT die vielfältigen Aktivitäten von Stiftungen und Sponsoren vor, die die Hochschulreform befördern und setzen sich auch mit der sogenannten “Bertelsmannisierung” der Hochschulen durch das CHE auseinander
    Treibstoff für Reformen
    In der gleichen Ausgabe äußert sich Martin Spiewak zum zehnjährigen Bestehen des CHE
    Politik made in Gütersloh – Das CHE wird zehn Jahre alt.

 

2003

  1. Detlef Müller-Böling
    Die Reformuni. Deutschland einig Stillstandland? Nein! Die Hochschulen sind dabei, sich von grundauf zu erneuern, in: DIE ZEIT, 20. Februar 2003, S. 72.

 

2001

  1. Detlef Müller-Böling
    Ganzheitliche Hochschulreform, in: Hanft, Anke (Hrsg.): Grundbegriffe des Hochschulmanagements, Neuwied 2001, S. 135 – 140.

 

  1. 16. Mai 2001
    Klaus Buske beschreibt in der WAZ die Arbeit im CHE mit Bezug zum früheren Rektor
    In der “Denkfabrik” arbeiten – Prof. Dr. Detlef Müller-Böling: Nach vorn blicken ist Programm.

 

  1. 05. April 2001
    Sabine Etzold stellt in DIE ZEIT neben anderen mein Buch “Die entfesselte Hochschule” vor
    Aktuelle Bibliografie: Hochschule.

 

  1. April 2001
    In pro uni der Universität Hamburg rezensiert Timm Christmann mein Buch “Die entfesselte Hochschule”
    Reform? Ganz oder gar nicht.

 

  1. Detlef Müller-Böling
    Leitbild „Entfesselte Hochschule“, in pro uni, Projektzeitung an der Universität Hamburg, 1/2001, S. 10 – 11.

 

2000

  1. Detlef Müller-Böling
    Volle Kraft voraus! Die Hochschulreform bewegt sich in die richtige Richtung. Aber sie kommt zu langsam voran, in: DIE ZEIT, 3. August 2000, S. 29.

 

  1. Detlef Müller-Böling
    Hochschulreform nur ganzheitlich erfolgreich, in: Neue Westfälische Zeitung, 31. März 2000.

 

  1. Detlef Müller-Böling
    Die entfesselte Hochschule, Gütersloh, 2000 (254 S.).
    Im Jahre 2000 veröffentlicht, hat das Buch wesentliche Teile der Hochschulreform der 1990iger und 2000ender Jahre vor- und nachgezeichnet. Das Buch ist getragen von der Erkenntnis: Vereinzelte Reformmaßnahmen reichen nicht aus; ein ganzheitlicher Ansatz und ein neues Leitbild sind gefragt. Autonomie und Wissenschaftlichkeit bilden dabei die Grundlagen. Auch Internationalität und Wettbewerbsorientierung zeichnen die künftige Hochschule aus; und Wirtschaftlichkeit ist für sie kein Fremdwort mehr. Sie wird jedoch auch eine virtuelle Hochschule sein müssen, welche die Chancen der Digitalisierung von Wissen in Forschung und Lehre nutzt.
    Das Buch wurde zu einem Standardwerk, an dem sich das CHE, aber auch viele Personen in Hochschulen, Ministerien und Politik orientiert haben.

 

  1. 10. Februar 2000
    In DIE ZEIT konstatiert Sabine Etzold anlässlich des fünfjährigen Jubiläums des CHE aufgrund der Erneuerung und Anpassung der Hochschulen an die Erfordernisse der Gegenwart
    Ein Grund zum Feiern.

 

1999

  1. Detlef Müller-Böling (Hrsg.)
    Bilder wie die Zeit vergeht, CHE 1994-1999 in Bildern, Gütersloh 1999 (27 S.).

 

1997

  1. 02. Mai 1997
    Sabine Etzold beschreibt in DIE ZEIT umfassend die Arbeit des CHE nach drei Jahren und verwendet als Erste den Begriff des heimlichen Bildungsministeriums, woraus andere später den “heimlichen Bildungsminister” machen
    Die Lotsen aus Gütersloh. Die Denkfabrik der Bertelsmann Stiftung entwickelt sich zum heimlichen Bildungsministerium.

 

1996

  1. 29. März 1996
    Joachim Fritz-Vannahme konstatiert in DIE ZEIT in Betrachtung eines Buches von Peter Glotz: “Wenige Argumente in diesem Buch sind neu, überraschend sind eher die intellektuellen Allianzen des Autors, etwa mit der Denkschule des CHE.”
    Gebühren für den Geist: Peter Glotz fordert Studiengebühren.

 

1994

  1. 03. Juni 1994
    Sabine Etzold setzt sich in DIE ZEIT intensiv mit der Rolle Mohns und der Situation der Hochschulen angesichts der Gründung des CHE auseinander. Letztlich glaubt sie, dass Mohn nicht in ein aussichtsloses Projekt investiert
    Die Stifter und die Staatsknechte

 

  1. 04. März 1994
    Sabine Etzold äußert sich in DIE ZEIT sehr kritisch zur Gründung des CHE und glaubt, das ist ein Armutszeugnis für Hochschulen und Politik
    Armutszeugnis

 

  1. 26. Februar 1994
    Von der Pressekonferenz zur Gründung des CHE berichten zuerst die Dortmunder Zeitungen. In der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung heißt es
    Nun ist genug geredet: Centrum schafft neue Modelle
    Die Westfälische Rundschau meint einmal
    Nachdenken über die neue Uni
    sowie
    Rektor liefert Ideen für die zukünftige Hochschullandschaft

 

 

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