Professor Dr. Detlef Müller-Böling

Kieler Erfahrungen

Seit Jahren wollte ich schon hin, aber im Juni war im Hochschulbereich immer besonders viel los. Dieses Jahr aber erfüllte ich mir einen lange gehegten Wunsch – die Teilnahme an der Kieler Woche.

2009_06_24 Laboe

Blick auf Laboe

 

Das Ganze sollte seglerisch in einem Tiefpunkt enden, aber vom Erlebnis her war es beeindruckend. Das Positive vorweg: Olympiazentrum Schilksee ist eine grandiose Anlage, die Organisation erwies sich als perfekt. Unvergesslich ist es, wenn man mit über 200 Lasern aus dem Hafen fährt und Stephan Giesen war als Wettfahrtleiter auf der Bahn India großartig und ließ uns 11 Wettfahrten segeln, so viele wie keine andere Bootsklasse. Mit einem 23. (von 27 Startern) begann ich die Serie, der 9. machte dann Hoffnung, die aber durch einen 19. als Abschluss des ersten Tages gleich wieder gedämpft wurde. Der zweite Tag sah mit einem 9., 7. und 13. eigentlich ganz gut aus, wenn der 7. nicht wegen Frühstarts gestrichen worden wäre. Von da an gings nur noch bergab mit Plätzen über 20. Der Tiefpunkt war in der letzten Wettfahrt erreicht, als ich die Zieltonne berührte und noch einmal zurückfahren mußte: letzter Platz! Die Hoffnung, in die erste Hälfte zu kommen, war mit dem 22. Gesamtrang grandios verfehlt. Ursachenanalyse: ungemein starke Gegner, so dass kleinste Fehler, von denen ich viele machte, sofort mehrere Plätze kosteten; Probleme mit dem Rigg, nachdem ich festgestellt hatte, dass die Salinge schief angebracht sind; isngesamt aber wohl einfach grottenschlecht gesegelt!

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