Professor Dr. Detlef Müller-Böling

1. Tag: zufriedenstellend

 

90 Schiffe am Start, die Weltmeisterschaft im 2.4mR mit den meisten Teilnehmern bisher, so gestaltete sich der heutige erste Wettfahrttag mit gleich drei Rennen hintereinander. Das waren 7 Stunden auf dem Wasser bei angenehmen Temperaturen um 20 Grad, einem südlichen Wind bis zu 3 Beaufort.

 

 

Davor hatte der Veranstalter aber drei Vermessungstage vorgesehen, in denen nichts fehlte. Segel, Masten, Großbäume und natürlich das Gesamtgewicht des Bootes wurden vermessen. 10 Boote wurden darüber hinaus ausgelost, bei denen die Gewichtsverteilung im einem Tank überprüft wurde. Und ich war dabei. Boot also zu dem Tank, dann in den Kran. Der Vermesser überprüft als erstes die Messmarken an den Wasserlinien. Dann Boot in Tank, anschließend langes hin und her, ob das Boot auch richtig schwimmt. Ergebnis: Es schwimmt vorne 5 mm (!) zu hoch und hinten zu tief. Also Gewichte nach vorne. Geht nicht, weil Wasser auf Kiel drückt, so dass kein Raum mehr. Letztendlich entlassen mit der Bemerkung: „Wenn das Boot aus dem Wasser, nimmst Du die Kielgewichte nach vorne.“ Natürlich versprochen. Das dauerte in brütender Hitze alles einen ganzen Tag.

 

 

Heute aber dann der erste Wettfahrttag. Um kurz nach 11.00 Uhr erfolgt der erste Start, den ich gut in Lee hinbekomme, kurz nach den ersten 10 Booten das Luvfass runde, dann noch etwas zurückfalle, zum Auftakt aber 16. werde. Ein sehr gutes Ergebnis. Bei der zweiten Wettfahrt gelingt der Start nicht  so gut, die erste Kreuz gelingt mir aber gut, auch hier bin ich etwa als 15. am ersten Fass, kann diese Position auch auf dem Vorwindkurs halten, gehe auf die 2. Kreuz und da erwischt es mich auf der falschen Seite kurz vor dem Luvfass. Ich falle gut 10 Plätze zurück und werde 31. Es ist sehr eng bei dieser WM und auch kleine Fehler werden bei 90 Booten hart bestraft. In der dritten Wettfahrt wird es nicht besser. Nachdem ich schon in den zwanzigern nach der ersten Kreuz bin, wird mir die 2. Kreuz am Ende wieder zum Verhängnis. Dieses Mal kann ich aber noch durch ein gutes Manöver an der letzten Tonne und einen sehr guten Schlag ins Ziel deutlich aufholen und werde 27. Insgesamt macht das am 1. Tag den 21. Gesamtrang, mehr als zufriedenstellend. Aber es sind noch 7 Wettfahrten (vorgesehen) bis zum Samstag.

 

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