Professor Dr. Detlef Müller-Böling

1. Tag WM: schlimmer geht’s nicht

Das war kein guter Auftakt bei dieser WM in Poole. Drei Wettfahrten wurden gesegelt  und es wurde immer schlimmer! Der Tag brachte die gleichen Bedingungen wie gestern, 4, manchmal bis zu 5 Bf, sehr kurze Welle und etliche Winddreher.

Die 1. Wettfahrt läuft nicht schlecht, ich gehe gut unter den ersten 30 ins Ziel. Später an Land dann die große Überraschung. Zusammen mit vier anderen bin ich wegen Frühstarts disqualifiziert. Das haben wir alle ganz in Lee vom Startschiff nicht mit bekommen.

Die 2. Wettfahrt beginne ich mit zwei Strafkringeln, weil ich beim Startmanöver ein anderes Boot regelwidrig behindert habe. Der 39. Platz ist denn auch nicht berauschend.

Die  3. Wettfahrt halte ich ich mich auf der ersten Kreuz extrem links. Zu extrem wie sich zeigt. An der ersten Tonne habe ich noch 5 (!) Boote hinter mir. Da ist die Aufholjagd auf der zweiten Kreuz schon fasst beachtlich mit einem 52.  als Endplatz.

insgesamt ergibt das heute den 59. Gesamtrang. Der einzige Trost ist, dass noch 3 Tage und 9 Wettfahrten vor mir liegen.

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Taucher unter Flitzpiepchen

Ein bisher nie erlebtes „Event“ gab es allerdings am Morgen. Der Veranstalter rief vor dem Auslaufen aus dem Hafen die Teilnehmer zusammen und teilte mit wegen der Tide seien heute Nacht einige Schiffe im Schlick festgesessen. Wegen der Chancengleichheit sollen alle Boote noch einmal kurz gekrant werden, um zu schauen, ob sich kein Modder am Kiel festgesetzt hat. Der Vorschlag, doch schnell einen Taucher unten bei allen Booten vorbeizuschicken, wurde zwar vom Veranstalter aufgegriffen, aber  mit dem Hinweis auf die Notwenigkeit des Vertrauen in den Taucher als nicht obligatorisch zurück gewiesen. So konnte man sich denn in eine Liste für den Taucher eintragen, alle anderen Boote wurden tatsächlich noch mal hoch geholt. Zeitdauer der Aktion: zwei Stunden. Dann ging’s auf die Bahn.

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