Professor Dr. Detlef Müller-Böling

Dortmund mit Masterplan nominiert

2015_10_06 Dortmund überrascht Dich

Hochschulen sind für ihre Standorte von großer Bedeutung, beleben Wirtschaft und Kultur von Städten und Regionen. Wie aktiv tragen sie ihre Präsenz ins Bewusstsein der Stadt und ihrer Bürger? Wie fördern Hochschulen ihre Vernetzung mit der Stadt bzw. der Region durch eine gute Kommunikation?

Der mit 25.000 € dotierte Preis für Hochschulkommunikation 2015 widmet sich dieser Frage unter dem Titel „Unsere Hochschule – unsere Stadt“.

Die Jury hat unter den 42 Bewerbungen nun als die drei besten nominiert:
• Technische Universität und Fachhochschule Dortmund
• Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
• Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes

Welche der drei nominierten Bewerbungen den Hauptpreis erhält, wird am 9. November in Kiel bekannt gegeben. Der Preis für Hochschulkommunikation wird von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und der ZEIT Verlagsgruppe gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung vergeben und gestiftet von der Robert Bosch Stiftung.

Mit dieser Nomination unter die ersten drei erhält der Masterplan Wissenschaft der Stadt Dortmund erneut Anerkennung und Lob. Denn er liegt der gemeinsamen Bewerbung von TU und FH Dortmund mit folgender Argumentation zugrunde.

„Der Masterplan Wissenschaft Dortmund hat sich dem Ziel verschrieben, die Vernetzung von Wissenschaft und Stadt voranzutreiben und die Präsenz der Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen im Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger zu fördern. Er stellt dazu in mehrfacher Hinsicht ein Kommunikationskonzept bereit: Zum einen wurde bereits bei der Ausarbeitung ein Kommunikationsprozess unter rund 120 Akteuren in Wissenschaft und Stadt in Gang gesetzt. Des Weiteren wird durch die bis 2020 geplante Umsetzung der Maßnahmen nachhaltig Kommunikation zwischen den verschiedenen Akteuren initiiert. Schließlich enthält der Masterplan auch über ein Dutzend Maßnahmen, die in konkreter zielgruppenspezifischer Kommunikation münden.“

Schauen wir mal, ob man mit dem Konzept auch Frankfurt und das Saarland ausstechen kann, was den Moderator des Prozesses natürlich freuen würde.

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Kommentar (1)

  1. Lutz-Christian Schröder

    Tolle Sache, ich drück Euch die Daumen!

    Antworten

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