Professor Dr. Detlef Müller-Böling

1. WM Tag ernüchternd

Dass es nicht leicht werden würde, war klar. Der 1. Tag lief aber gar nicht gut. Zuerst beim Aufwachen, Blick aus dem Fenster: Nebel!! Bisher völlig ungewohnt. Im Verlauf des Vormittags kam die Sonne durch und die Temperatur war wieder wie gewohnt über 30 Grad. Wind keiner.

Wir warteten bis gegen 2 Uhr, dann durften wir raus. Es zeigte sich schnell, dass der Wind wieder eher unstet und bei nördlichen Richtungen unter dem Ufer unberechenbar sein würde. Der 1. Start allgemeiner Rückruf, anschließend wird Ida gesetzt. Beim zweiten Versuch werde ich in der Mitte hoch an die Linie gedrückt. Nach dem Startschuss geht die Flagge für Einzelrückruf hoch. Da ich nicht sicher bin, fahre ich (um das Startschiff) zurück und sehe alle Boote vor mir. Eine hochmotivierte Aufholjagd beginnt. Es scheint, dass ich auf jedem Kurs Boote hole, am Schluss werde ich 22. von 44 Startern. Letztlich eine befriedigende Sache, wenn man von hinten nach vorne fährt.

Die 2. Wettfahrt startet ohne Rückruf, ich bin aber schrecklich eingeklemmt und komme nicht gut weg. Das soll sich im weiteren Verlauf auch nicht ändern. Das Endergebnis ist mit dem 33. mehr als ernüchternd. Das Gesamtzwischenergebnis lautet 28., weit von der 1. Hälfte entfernt.

Es kommen aber noch vier Tage und 9 Wettfahrten. Die Hoffnung stirbt zuletzt!

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