Professor Dr. Detlef Müller-Böling

Schlecht segeln und Bruch …

… das kann nichts geben. So brachten die neunte und zehnte Wettfahrt für mich das Aus bei der WM. Zuerst ließ sich der Unterliekstrecker vom Großsegel nicht mehr fixieren. Die Startkreuz fuhr ich mit völlig bauchigem Segel, dann fiel die elektrische Pumpe aus. Die Handpumpe funktionierte, lenkte mich aber natürlich immer etwas ab. Schlecht gesegelt bin ich auch noch: 30. Platz.

In der zehnten Wettfahrt kam es noch dicker: der Baumniederholer brach am Mast ab – unreparabel auf dem Wasser. Es muss gut ausgesehen haben, wie ich bei 3 – 4 Windstärken vor dem Wind am Großbaum hing, um ihn einigermassen unten zu halten. Ergebnis 36. Damit insgesamt 28. Platz vor dem letzten Rennen morgen.

Ich entscheide auszukranen und morgen nicht mehr zu segeln, nicht aus Frust, sondern weil ich und das Schiff auf der Kreuz bei etwas mehr Wind einfach nicht laufen und morgen wieder satte 6 Windstärken vorhergesagt sind. Also Ende im Gelände vor Weymouth / Portland.

Und dabei blieb es, weil am nächsten Tag so viel Wind wehte, dass die letzte Wettfahrt nicht mehr gestartet werden konnte

Abschiedsfoto von Stefan vor der neunten Wettfahrt aufgenommen, als noch alles hielt. Hinten links übrigens ein Rettungshubschrauber, der allerdings nur zur Übung Leben rettete.

2011_07_07 WM 2011 Hubschrauber

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