Professor Dr. Detlef Müller-Böling

Nee, nee, nee

Jetzt segele ich über 50 Jahre Regatten, aber das was ich mir heute zusammengesegelt habe, geht auf keine Welle.

Der Tag beginnt regnerisch. Um 9.00 Uhr ist Steuermannsbesprechung, bei der aber nichts Neues herauskommt. Nur einige Segler profilieren sich mit Fragen, die genau in den Segelanweisungen beschrieben sind.

Um 11.00 Uhr geht es los. Ich bin in der ersten Startgruppe und erwische zusammen mit Megan einen sehr guten Start in der Mitte. Es zeigt sich, dass nur Björnar ganz links besser liegt. Er rundet als erster die Luvtonne, gefolgt von Megan und mir. Auf der zweiten Kreuz muss ich Fred, der ganz rechts fuhr und einen Malayen durchlassen. Dann geht es von der Leetonne ins Ziel – meine ich. Doch wir müssen noch eine Tonne nehmen und erst dann ins Ziel gehen. Verpasst!!! Ich bekomme das erst nach einer Viertelstunde mit, dass ich meinen tollen fünften Platz verschenkt habe, ein völliger Aussetzer.

Die zweite Wettfahrt läuft nicht ganz so gut, aber auch nicht schlecht: 12. In der dritten Wettfahrt halte ich dann gut mit, immer unter den ersten 10 – dann kommt wieder der Zieleinlauf… Dieses Mal hat die Wettfahrtleitung das Ziel plötzlich ohne Lautgebung und Flaggensignale eine halbe Bahnlänge nach Luv verlegt. Auch hier wieder, diesmal nicht nur bei mir, große Verwirrung, bei der ich noch etliche Plätze verliere. Ergebnis 13.

Insgesamt macht das den 37. Rang und die Goldgruppe ist weit entfernt. Morgen gibt es noch drei Qualifikationsrennen, aber die Hoffnung ist klein.

Hier die Statistik des Desastertages. Von den übrigen Deutschen ist insbesondere Jürgen super!

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Kommentar (1)

  1. JAJA

    Kopf hoch, morgen wird es wieder besser. Jetzt kennst Du ja die Tricks der Holländischen Wettfahrtleitung, wie sie versuchen die anderen zu verwirren 🙂

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