Professor Dr. Detlef Müller-Böling

Kieler Woche 2016 – die wilde 13

Die Internationale Deutsche Meisterschaft der 2.4er lief dieses Jahr während der Kieler Woche in Schilksee. 2009 war ich das letzte Mal in Kiel und dieses Jahr sollte ich wegen der IDM erneut am Start sein. 14 Wettfahrten waren an 5 Tagen geplant. 13 kamen zustande. Mittwoch, den 22.06., zur ersten Wettfahrt  erwische ich einen grandiosen (?) Steuerbordstart (danke Biber!) und bin an der Luvtonne hinter Heiko und Ulli Dritter. So geht es drei Runden bis ins Ziel. Doch mit den zwei folgenden Wettfahrten werde ich gleich richtig eingenordet: ein 15. und ein 21. von insgesamt 33 Startern. Machte den 13. in der Gesamtwertung am ersten Tag, der mit unter 3 Bf recht moderate Bedingungen bot – wenn denn die Kabbelwelle direkt neben dem Fahrwasser nicht wäre. Am Donnerstag segelte ich mit den Plätzen 15, 16 und 11 konstant im guten Mittelfeld und fand mich in der Gesamtwertung als 13. wieder. Der Freitag brachte wenig konstante Winde und nach 2 Wettfahrten mussten wir in den Hafen – weil unsere Bahn für eine andere Bootsklasse gebraucht wurde! Mit einem 15. und einem 8. fühlte ich mich in einer aufsteigenden Linie. Meine Gesamtwertung jedoch blieb konstant: 13.

Samstag gab es dann Starkregen und Gewitterwarnung bei guten 4 Bf. Wir schafften drei Wettfahrten. Mit einem 11. und einem 16. war ich gut dabei. Dazwischen aber hatte ich mit einem 26. den totalen Rücklauf mit so vielen Fehlern am Start, auf der Kreuz, an der Tonne (ein Strafdreher war auch notwendig), dass es für diese Saison reichen müsste. Endergebnis nach dem vorletzten Tag muss man nicht mehr erwähnen. Sonntag brachte dann bei 4 bis 5 Bf die Wettfahrten 12 und 13 mit einem 22. und einem 15. Damit stand das Ergebnis fest: 13. in der Gesamtwertung.

Heiko gewann überlegen, Ulli lieferte sich  mit den Schweden Hans Asklund und Henrik Johansson einen harten Kampf, den er gegen Hans verlor, aber gegen Henrik gewann, so das er sicher Gesamtdritter wurde.

Fazit:

  • eine harte Woche mit vielen Stunden auf dem Wasser – etwas weniger Wettfahrten hätten mir gut getan
  • schöne Kreuzkurse bei teilweise viel Welle mit direktem Wasserkontakt
  • Sonars auf der Bahn mit vier Runden, wir drei Runden einfach schrecklich
  • sehr zufriedenstellender Gesamtplatz bei starker europäischer Beteiligung
  • Liegeplätze für die 2.4er zu wenig, großer Krampf für diejenigen, die nicht einige Tage früher da waren
  • viel Rummel an Land, der keine Erholung bot
  • schöne Geste von Ursula Gather, die mit der Germania VI meinetwegen am Donnerstag zu unseren Wettfahrten kam – tolles Schiff
  • Christine unermüdlich in der Betreuung mit vielen Kilometern Fußwegen, da ich immer irgendetwas vergessen hatte

Hier die Ergebnisliste.

Und hier einige Filmaufnahmen mit O-Ton von Heiko und Lasse

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