Professor Dr. Detlef Müller-Böling

Kosakensäbel

Zusammen in das XXI. Jahrhundert: Rostover Staatliche Universität – Universität Dortmund

von Prof. Dr. Svetlana Bijatenko-Koloskova, Universität Rostov

 

Die Zeit vergeht wie im Fluge: Tage, Monate, Jahre fliegen blitzschnell aufeinander. Und nun sind wir schon im XXI. Jahrhundert, im neuen Zeitalter. Es ist ein Zeitalter der neuen Informationstechnologien, der Globalisierung, des Weltterrorismus, der technogenen und Naturkatastrophen. Diese grausamen Besonderheiten des XXI. Jahrhunderts aber sind nicht imstande, das ewige Streben der Menschheit nach neuen Gipfeln der Wissenschaft ohne Grenzen zu beschatten.

Unser Zeitalter anderseits ist auch ein Zeitalter der Entwicklung von internationalen wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Beziehungen, ein Zeitalter der Mehrsprachigkeit, der interkulturellen Kommunikation. Das markante Zeichen des Zeitalters ist Dialog der Kulturen im weiten Sinne des Wortes, in dem der Dialog der Universitäten einen bedeutenden Platz einnimmt.

Der offizielle Dialog zwischen unseren Universitäten fällt auf September 1991, Ende des XX. Jahrhunderts. Dieses Ereignis habe ich ganz frisch vor den Augen, als ob es gestern gewesen wäre.

Eine prominente Delegation der Universität Dortmund mit dem Rektor, Prof. Dr. Detlef Müller-Böling an der Spitze kam nach Rostov, um das Partnerschaftsabkommen zwischen unseren Universitäten zu unterzeichnen.

Seit 1977 sind Rostov am Don und Dortmund Partnerstädte, die Universitäten aber nicht. Es wurde mehrmals versucht, die Universitäts-Partnerbeziehungen zu knüpfen. Der Prorektor für internationale Beziehungen N.Pelichov führte Telefonate mit der Leiterin des Auslandamtes Frau Krikau-Richter. Zusammen mit dem Prodekan der Fakultät für Chemie E.Zupak hat N.Pelichov Uni Do besucht. Prof. Dr. W.Kiroj (Institut für Neurokybernetik) unterhielt schon wissenschaftliche Beziehungen mit dem Institut für Arbeitsphysiologie (Uni Do). An einer internationalen Konferenz lernte E.Kornilov (Fakultät für Philologie und Journalistik) Journalisten aus Dortmund kennen. Prof. E.Obendiek besuchte auch Rostov am Don zum ersten Mal 1989.

Und endlich eine offizielle Unterzeichnung des Partnerschaftsabkommens für 5 Jahre zwischen unseren Universitäten.

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Besprechung einiger Probleme der zukünftigen Zusammenarbeit und das freundliche Händedrücken

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Als Souvenir wird dem Rektor, Prof. D.Müller-Böling das Kosakensäbel geschenkt.

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In der Delegation mit Herrn Müller-Böling an der Spitze sind auch einige Mitarbeiter gekommen, z.B. Herr Dr. Michael Falkenstein (Institut für Arbeitspsychologie), Herr Prof. E.Obendiek als Verantwortlicher für die Partnerschaft. Die Anwesenheit der Mitarbeiter gab die Möglichkeit, einige Perspektiven der Zusammenarbeit zu besprechen.

Besprechung der zukünftigen Zusammenarbeit.

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Herr Prof. Dr. Müller-Böling ist ein leidenschaftlicher Jachtsmann. Sogar in Rostov während der Don-Fahrt stand er am Steuer und führte sicher den Kutter.

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kosaken06Die ersten Kontakte nach der Unterzeichnung des Partnerschaftsabkommens kommen auf das Januar 1992. Als erste wurde Lehrstuhlleiterin für Deutsch, Frau Prof. Svetlana Bijatenko-Koloskova in die Uni Do eingeladen. Dieser erste Besuch der Vertreterin der Rostover Universität fand einen großen Widerhall in der Presse, im Radio und Fernsehen sowohl in Dortmund, als auch in Rostov am Don. Alle interessierten sich für die “Eisbrecherin”, wie Frau S.Bijatenko-Koloskova von den Journalisten in der Presse genannt wurde. Einmal kamen zu Besuch zu Herrn Obendiek so viele Journalisten, daß sie sogar auf dem Fußboden sitzen mußten. Sie wollten unbedingt Frau S.Bijatenko-Koloskova interviewen. Die “Eisbrecherin” bahne den ersten Weg der Partnerschaft und würde sie auch weiter entwickeln.
Frau Prof. S.Bijatenko-Koloskova wie eine echte Vertreterin der Rostover Universität hatte die Absicht, nicht nur Germanisten kennen zu lernen, sondern auch die Psychologen und Mitarbeiter des Labors für neue Materialien nach Rostov einzuladen, den Bitten von Prof. P.Jermakov und Doz. A.Panitsch entsprechend.

Bedeutend war die Begegnung mit Herrn Udo Kittler, Sprecher des Instituts für Psychologie. Er war sehr verwundert, jemanden aus Russland vor sich zu sehen und über die Bibliotheraphie sprechen zu hören. Frau S.Bijatenko-Koloskova hat vorerst den Forschungsbericht des Instituts für Psychologie gelesen und festgestellt, dass die Fachrichtung von Herrn U.Kittler die Bibliotheraphie ist. Über seine Fachrichtung sprechend, gewann sie natürlich seine Gunst und Sympathie. Als Frau S.Bijatenko-Koloskova ihn einlud, nach Rostov im Frühling 1992 zu kommen, war er noch mehr verwundert und völlig sprachlos. Er mußte nach dem Gespräch zum Unterricht gehen. Als er später selbst darüber erzählt hatte, konnte er überhaupt nicht unterrichten. Er habe den Studenten über die ungewöhnliche Einladung erzählt und auch weiter über nichts anderes als über Russland gesprochen. Seine Einwilligung, nach Rostov zu kommen, gab Herr Kittler erst nachdem er mit seinem Vater gesprochen hatte und der Vater auch damit einverstanden war.

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Und jetzt ist Herr Dr. Udo Kittler der Verantwortliche für die Partnerschaft und setzt das gemeinsame Projekt mit den Rostover Psychologen fort. Jedes Jahr kommt Herr Kittler nach Rostov, hält Vorlesungen, führt Seminare durch. Er entwickelt neue Projekte, z.B. auf dem Gebiet der Polytologie (Fakultät für Regionalkunde, Direktor des Instituts für Weiterbildung Prof. J.Wolkov).

Frau S.Bijatenko-Koloskova förderte auch Partnerbeziehungen zwischen dem Direktor vom Forschungsinstitut “Piezopribor” A.Panitsch und der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Frau Dr. Judith Lebküchner (Labor für neue Materialien Uni Do), die sich für die Vorschläge von Herrn A.Panitsch sehr interessierte.

Frau S.Bijatenko-Koloskova hatte auch Germanisten Herrn Dr. Elmar Winters-Ohle, Frau Christa Romberg kennen gelernt und sie zur Konferenz “Kontrastive Linguistik, Typologie der Sprachen, Übersetzung” im Mai 1992 eingeladen. Die beiden waren früher auch noch nie in Russland und haben doch mit Freude die Einladung angenommen.

An der Konferenz hielten sie Vorträge und nahmen an der Diskussion teil.
Später wurde das Projekt zwischen dem Institut für deutsche Sprache und Literatur (Uni Do) und dem Lehrstuhl für Deutsch (Uni Rostov) im Bereich der kontrastiven Linguistik und DaF-Unterrichts unterzeichnet.

Während des ersten Aufenthalts von Frau Prof. S.Bijatenko-Koloskova in Dortmund wurde sie mehrmals vom Rektor Herrn D. Müller-Böling eingeladen, an verschiedenen Veranstaltungen teilzunehmen, um die Forschung, Lehrbetrieb und kulturelle Einrichtungen an der Uni Do näher kennen zu lernen.

Am Sonntag hatte Herr D. Müller-Böling seinen Gast aus Rostov am Don eingeladen, zusammen mit seiner Familie die Weltjachtausstellung in Düsseldorf zu besuchen, wo er als echter Jachtsmann tiefe Kenntnisse auch auf diesem Gebiet offenbarte.

Herr D. Müller-Böling hatte den Prorektor A.Jurkov eingeladen, an einer Konferenz zu Problemen der Betriebswirtschaft im Juni 1992 in Köln teilzunehmen. Mit großem Interesse folgte Herr A.Jurkov der Einladung.

Und so entwickelte sich weiter der Dialog zwischen unseren Universitäten, an dem mit jedem Jahr immmer mehr Universitätsbereiche teilnahmen.

1993 flog unsere prominente Delegation mit mir an der Spitze nach Dortmund, um sich mit dem wissenschaftlichen Potential der Uni Do bekanntzumachen. In der Delegation kamen Vize-Minister für Hochschulbildung der Russischen Föderation W.Shurakowski, der erste Prorektor der Uni Rostov A.Nareshny, Direktor des Instituts für Mechanik und angewandte Mathematik Prof. J.Worowitsch und Lehrstuhlleiterin für Deutsch Frau Prof. S.Bijatenko-Koloskova mit. Wir haben das Technologie-Zentrum, wissenschaftliche Forschungsinstitute mit der Entwicklung der Logistik in Theorie und Praxis gründlich kennengelernt. Zusammen mit Herrn Rektor D.Müller-Böling besuchten wir den Minister für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen. Nach dem ausführlichen Gespräch mit dem Akademiemitglied Prof. J.Worowitsch, das das umfangreiche wissenschaftliche Potential der beiden Universitäten betraf, förderte der Minister zusätzliche Finanzierung für die Entwicklung der Forschungen im Bereich der Mechanik. Das war der erste und der letzte Besuch Deutschlands von jetzt verstorbenem Prof. J.Worowitsch. Die von ihm angefangenen Forschungen werden durch seine Schüler und Kollegen fortgesetzt.

Während dieses Aufenthaltes 1993 lernte ich den zukünftigen Rektor Prof. Albert Klein (damals Prorektor für Lehre, Studium und Studienreform) kennen. Ich erinnere mich an einige lustige Episoden bei diesem Besuch. Im Rahmenprogramm unserer Delegation war ein Besuch von Spiel-Kasino Hohensyburg vorgesehen. Wir wurden vom Herrn Prof. A.Klein und Herrn Prof. E.Obendiek begleitet. Ein eleganter Croupier versuchte, meiner Meinung nach vergebens, die Feinheiten des Roullettenspiels uns beizubringen. Unsere deutschen “Betreuer” standen abseits und zeigten durch ihr ganzes Verhalten eine bestimmte Feindseligkeit zu solchen Spielen. Prof. J.Worowitsch saß in der Ecke, ohne den Mantel abzulegen, sah uns spöttisch an, wie wir uns Mühe gaben, in diesem Glücksspiel zu gewinnen. Wir spielten und spielten,aber ohne zu gewinnen.

ImApril 1994 wurde Herr Prof. A.Klein zum Rektor gewählt. Mit jedem Jahr vermehrte sich die Zahl der gemeinsamen Projekte, an denen Studenten und Professoren teilnahmen. Mitte der 90-er Jahre wurden große Gemeinsame Europäischen Projekte bei EU beantragt und bewilligt. Das Vorprojekt und Projekt “Tempus – Modernisierung der Universitätsverwaltung” wurde im Konsortium Uni Do, Rostover Universität und Universität Glasgow erfolgreich abgewickelt. Die Leiter des Projektes, Kanzler von Uni Do Dr. Klaus Anderbrügge , der erste Prorektor von RSU Dr. A.Nareshny Der Praesident der Uni Strathclyde Dr.Peter West (Glasgow) die Koordination- Herr Michael Asche (Transferstelle-Uni Do) und V.Borodin (Manager RSU) als auch viele anderen Projektteilnehmer der Universitätsverwaltung haben ihren großen Beitrag zur erfolgreichen Verwirklichung des Projektes geleistet.

Das Gemeinsame Europäische Vorprojekt “Moderne europäischen Sprachen: Aufbau eines Zentrums für deutsche Sprache an der Rostover Universität” wurde im Konsortium: Uni Do (Koordinator), Katholische Universität Nimegen (Niederlande), Universität Athen (Griechenland) und Lehrstuhl für Deutsch der Rostover Universität ausgeführt. Am Projekt nahmen teil:

Koordinator aus Rostov Frau Prof. S.Bijatenko-Koloskova, Deutschlektorinnen L.Bedoidze, K.Petrosjan;

Uni Do – Koordinatorin Frau Katharina Sämann, Dr. E.Winters-Ohle, OSR Christa Romberg;

Athen: Frau Dr. Frederica Batsalia, Johanna Koutiva

Nimegen: Dr. Jan van Megen, Dr. John Mörders.

Durch sehr gekonnte Leitung des Vorprojektes von Frau K.Sämann und gezielte Team-Arbeit gelang es, das Vorprojekt erfolgreich zu vollbringen. Das vom Konsortium ausgeführte Vorprojekt wurde von dem Experten der Europäischen Komission Herrn Dr. Balusik hoch eingeschätzt. Die Finanzierung des Projektes aber wurde nicht bewilligt, weil schon das große Projekt “Modernisierung der Universitätsverwaltung” (1993-1996) durch die Europäische Komission gefördert wurde.

Konsortiummitglieder beim Empfang durch den Vorsitzenden des Nord-Kaukasischen Wissenschaftlichen Zentrums der Hochschulen Herrn Prof. Akademiemitglied Juri Shdanov.

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Herr Shdanov zeigte ein großes Interesese an dem Ziel des Projektes und weiteren Plänen der Zusammenarbeit.

Es wurden auch weiter kleinere Projekte entwickelt: von Germanisten, Psychologen, Journalisten und auch Mathematikern und Physikern. In diesen 11 Jahren unserer Zusammenarbeit haben sich nicht nur wissenschaftliche, sondern auch freundliche Beziehungen verankert und entwickelt.

Mein großer Freund, Kollege Rektor (1994-2002) Prof. Dr. Albert Klein stand alle diese Jahre an der Spitze der Universität. Uni Do ist eine führende Universität europaweit. Sie verbindet akademische Traditionen mit modernen Programmen zur Sicherung besonderer Qualität in der Lehre und der Forschung. Sie hat die Bildungslandschaft durch neue, teils bundesweit und europaweit einmalige Studienangebote bereichert und sich einen Weltruf als innovative Reformuniversität erworben. Es werden auch an der Universität moderne Sonderforschungen entwickelt, wie z.B. Modellierung großer Netze in der Logistik. Uni Do ist Standort der Forschung und Lehre mit der Hochtechnologie, die jetzt einen wissenschaftlichen Weltrang hat und sicher in das XXI. Jahrhundert schreitet.

1996 wurde Herrn Rektor A.Klein die Ehrendoktorwürde durch den Senat unserer Universität verliehen. Herr Prof. Dr. phil. Dr. h.c. Albert Klein hielt in der Senatsitzung einen Vortrag über die weltweite Hochschulentwicklung.

Die Ehrendoktorwürde wurde auch dem ehemaligen Kanzler der Uni Do Herrn Dr. jur. Klaus Anderbrügge verliehen.

Seit Beginn des Wintersemesters 2000/2001 übernahm Prof. A.Klein den Vorsitz in der Landesrektorenkonferenz von Nordrhein-Westfalen. Er als “Reformrektor” einer innovativen “Reformuniversität” trug der Entwicklung von Uni mit eigenem Profil, mit bestimmten Forschungschwerpunkten und attraktiven interdisziplinären Studienangeboten bedeutend bei. Die universitäre Wissenschaft und Forschung sind nur in der internationalen Kooperation denkbar. Beim Abschied vom Rektor Prof. A.Klein ( 26.04.02 ) wurde er als glänzender Außenminister kennzeichnet, der die Universität mit vielen ausländischen Universitäten vernetzt und der Uni wie auch der Stadt einen kosmopolitischen Erfahrungsaustausch nahegebracht habe. Der scheidende Rektor A.Klein unterzeichnete mit der Bildungsministerin Behler die Zielvereinbarungen mit dem Land NRW bis 2004 als tragfähige Zukunftsperspektive der Entwicklung der Wissenschaft und Technik.

Ich freue mich auch sehr, dass der scheidende Rektor Albert Klein und seine Universität vom Expertenrat sehr gutes Zeugnis erhalten haben, seine langjährige Amtsführung wurde sehr hoch gewürdigt. Meine öfteren Begegnungen mit dem Freund und Kollegen Albert Klein gaben mir Möglichkeit, ihn als einen hochintelligenten, enzyklopädisch gebildeten, gutmütigen Menschen ganz nah kennen zu lernen. Das persönliche Engegement des Rektors zum Besten unserer Partnerschaft verlieh unserer Kooperation eine besondere Atmosphäre. Jedes Mal nach Rostov kommend, fand er Zeit, sich mit den Kollegen-Germanisten zu treffen. Dank seinen Bemühungen wurde durch das Sprachenzentrum (Leiter Dr. E.Winters-Ohle) ständig eine zweiwöchige Sommerschule für Weiterbildung der Deutschlehrer unserer Uni veranstaltet.

Wie gesagt, wurde unsere Partnerschaft vom Rektor A.Klein hoch eingeschätzt. Im Mai 2001 unterzeichneten wir die Verlängerung des Partnerschaftsabkommens für die nächsten 5 Jahre.

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Die Leiterin des Akademischen Auslandsamtes Frau Katharina Sämann und Gattin des Rektors Dörte Klein zusammen mit dem Prorektor für internationale Beziehungen Dr. W.Shukov.

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Prof. A.Klein, seine Gattin und Prof. Zhukov.

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Rostov am Don lockt die Gäste durch schöne Natur mit sehr viel Grün, durch die Möglichkeit, einige Stunden in den schönen behaglichen Kafees am Don-Ufer zu geniessen. Auch in den Mußestunden denkt Frau Katharina Sämann an die zukünftige Zusammenarbeit.

Herr Rektor A.Klein sieht unverwandt in die Ferne des Blauen Sees (Mai 2001)

Unsere freundschaftlichehn Beziehungen entwickelten sich in der vergangenen Zeit in dem Maße, dass sich die Ehegatten sogar mit Interesse und Neugier nach Rostov begaben. Frau Christa Romberg mit ihrem Gatten Reinhard im Lehrstuhl für Deutsch.

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Unsere ständigen Partner Dr. E.Winters-Ohle, Dr. Rüdiger Hermann und OSR Christa Romberg sind Mitglieder der Assoziation der Linguisten-Praktiker der deutschen Sprache “Loreley” in Südrussland.

Ich möchte also noch einmal unsere “Bahnbrecher” – Pioniere der Entwicklung unserer Partnerbeziehungen Frau Prof. S.Bijatenko-Koloskova und Prof. E.Obendiek erwähnen. Für ihr ständiges Engegement und vielseitige Aktivitäten in der Entwicklung der Partnerschaft wurde Frau Prof. S.Bijatenko-Koloskova das Zeichen der Universität Dortmund in Gold durch den Rektor A.Klein verliehen. Herr Prof. E.Obendiek besuchte unsere Uni oftmals, hielt Vorlesungen in der Literatur und Methoden des DaF-Unterrichts. Der Verehrer der russischen Literatur und der russischen Sprache, vom Nordkaukasus und seiner eigenartigen Kultur begeistert, hielt Prof. E.Obendiek seine Vorlesungen auch an der Universität in Naltschik (Kabardino-Balkarien).

Sein Hobby ist Motorrad .

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Er kann immer noch nicht verstehen, warum es in Rostov keine Radfahrer zu sehen seien und überhaupt keine Radwege gäbe…

Zwei Professoren auf einem Motorrad als Symbol der Partnerschaft: Prof. E. Obendiek und Prof. S.Bijatenko-Koloskova

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