Karneval in Woffelsbach – vorbei

Seit Jahren mache ich mit im Karnevalsumzug meines langjährigen „Wohlfühldorfs“ Woffelsbach. Er heißt jedes Jahr schlicht und einfach „Ferdis Zoch“, weil Ferdi, der nun auch schon etliche Jahre von oben zuschaut, darauf gedrungen hat, dass zumindest die Segler am Karnevalssamstag durchs Dorf ziehen.

Nachdem sich dann auch noch das Woffelsbacher Piratenpack mit originalgetreuen Kostümen gebildet hat – was Piraten so tragen (!?) – wurde daraus eschter Karnevaal.

Ich habe das stets als Karnevalsjeck genossen ebenso wie als Redakteur auf der von mir initiierten Webseite dokumentiert, nachzulesen unter www.woffelsbach-rursee.de. Zu diesem Zweck fuhr ich stets mit meinem Elektromobil „Sitzpiepchen“ unter dem selbst gewählten Piratenpseudonym „Contraadmiral hinkender Flitz“ im Zug mit – zuletzt sogar als „Ordnungsfahrzeug“ vor oder hinter dem Zug mit Blaulicht.

Zu ordnen war auch dieses Jahr nichts, denn das eine oder andere Fahrzeug, das den Zugweg unjeck befuhr, konnte locker an den paar karnevalistischen Fußgängern und dem einen Wagen mit Piratenschiff „Black Jack“ vorbeifahren.

Aber dieses Jahr wartete Prinz Martin auf uns. Seit vielen Jahren ist er wieder einmal ein gebürtiger Prinz aus Woffelsbach, bei dem ich sogar die Taufrede vor rund 30 Jahren halten durfte. Er machte mächtig Stimmung mit dreifachen „Piraten Alaaaf“.

Auch wenn gestern nun Schichtende für meine karnevalistische Karriere war, „sicherte“ ich doch wieder den Zug, erhielt und verteilte Kamelle, ließ mich von tausenden – oder vielleicht auch 980 weniger – Zuschauern am Wegesrand bejubeln und mit Damen fotografieren, die im Verlauf der Zugfahrt langsam näher rückten.

Danke allen Jecken und für den Spass an der Freud pur.


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